CED-Zentrum Ludwigshafen
Spezialisiert auf Morbus Crohn und Colitis ulcerosa
Entzündung kontrollieren. Komplikationen verhindern. Leben ermöglichen.
Eine chronisch entzündliche Darmerkrankung betrifft weit mehr als den Darm. Sie kann Alltag, Beruf, Familie, Ernährung, Reisen, Partnerschaft und Lebensplanung beeinflussen. Gleichzeitig haben sich die Möglichkeiten zur Behandlung von Morbus Crohn und Colitis ulcerosa in den vergangenen Jahren grundlegend verändert.
Unser Ziel ist deshalb mehr als die Besserung von Beschwerden.
Wir möchten Entzündung möglichst früh erkennen, wirksam kontrollieren und langfristige Schäden verhindern.
Im spezialisierten CED-Zentrum des St. Marien- und St. Annastiftskrankenhauses in Ludwigshafen am Rhein behandeln wir Patientinnen und Patienten mit Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Pouchitis und komplexen entzündlichen Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes.
Dabei verbinden wir langjährige klinische Erfahrung mit moderner Diagnostik, innovativen Therapieverfahren und klinischer Forschung.
Unser Anspruch
Die richtige Therapie.
Für den richtigen Menschen.
Zum richtigen Zeitpunkt.
Was führt Sie zu uns?
Ich habe Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa
Sie haben bereits eine Diagnose und möchten Ihre Behandlung überprüfen oder fortführen? Wir betreuen Menschen in unterschiedlichen Phasen ihrer Erkrankung – von der Erstdiagnose über die langfristige Remissionserhaltung bis zu komplexen Krankheitsverläufen.
Meine bisherige Therapie wirkt nicht ausreichend
Beschwerden trotz Therapie, wiederholte Steroidbehandlungen, persistierende Entzündung oder mehrere vorausgegangene Therapien können Anlass sein, die bisherige Strategie neu zu bewerten. Gerade bei komplexen Krankheitsverläufen kann eine spezialisierte Zweitmeinung hilfreich sein.
Ich bin Ärztin oder Arzt und möchte einen Patienten vorstellen
Wir unterstützen niedergelassene Kolleginnen und Kollegen bei komplexen Krankheitsverläufen, schwierigen Therapieentscheidungen und speziellen diagnostischen Fragestellungen.
Ich interessiere mich für eine klinische Studie
Klinische Forschung ist ein besonderer Schwerpunkt unseres CED-Zentrums. Für geeignete Patientinnen und Patienten kann die Teilnahme an einer klinischen Studie eine zusätzliche Behandlungsoption darstellen.
Kontakt
Klinik für Innere Medizin - Gastroenterologie - Kardiologie - Pneumologie - Palliativmedizin - Diabetologie
St. Marienkrankenhaus
Salzburger Straße 15
67067 Ludwigshafen
Terminvereinbarungen für Innere Medizin, Endoskopie, Gastroenterologie und CED-Ambulanz
Tel.: 0621-5501-2946
(Montag-Freitag 08.00-12.00 Uhr)
oder unter gastro-ambulanz@no-spamst-marienkrankenhaus.de
Im Notfall erreichen Sie uns unter
Tel.: 0621-5501-2100 (Patientenaufnahmezentrum Montag-Freitag 08.00-15.00 Uhr)
oder unter paz-hotline@st-marienkrankenhaus.de
Sekretariat Chefärztin
Tel.: 0621-5501-2224
Morbus Crohn
Eine Erkrankung mit vielen Gesichtern
Morbus Crohn kann grundsätzlich den gesamten Gastrointestinaltrakt betreffen.
Krankheitsverlauf, Lokalisation und Ausprägung unterscheiden sich von Mensch zu Mensch erheblich. Neben Durchfällen und Bauchschmerzen können unter anderem Gewichtsverlust, Fisteln, Abszesse oder Engstellen auftreten. Auch Gelenke, Haut, Augen oder andere Organsysteme können beteiligt sein.
Deshalb gibt es nicht die eine Therapie für Morbus Crohn.
Entscheidend ist eine individuelle Behandlungsstrategie.
Dabei berücksichtigen wir unter anderem:
- Lokalisation und Ausdehnung der Erkrankung
- entzündliche Aktivität
- bisherigen Krankheitsverlauf
- bestehende strukturelle Schäden
- Fisteln oder Stenosen
- vorausgegangene Therapien
- Begleiterkrankungen
- extraintestinale Manifestationen
- persönliche Lebenssituation
- individuelle Therapieziele.
Unser Ziel
Entzündung möglichst vollständig kontrollieren und gleichzeitig irreversible strukturelle Schäden möglichst verhindern.
Nicht erst reagieren, wenn Komplikationen entstehen – sondern den Krankheitsverlauf aktiv gestalten.
Colitis ulcerosa
Beschwerden behandeln – Entzündung kontrollieren
Die Colitis ulcerosa betrifft den Dickdarm und verläuft häufig in Phasen mit unterschiedlich starker Krankheitsaktivität. Aber auch Gelenke, Haut, Augen oder andere Organsysteme können beteiligt sein.
Typische Beschwerden können blutige Durchfälle, Stuhldrang, Bauchschmerzen und eine deutliche Einschränkung der Leistungsfähigkeit sein.
Doch Symptome erzählen nicht immer die ganze Geschichte.
Auch wenn es einem Menschen subjektiv besser geht, kann weiterhin entzündliche Aktivität bestehen. Deshalb betrachten wir nicht nur Beschwerden, sondern beziehen objektive Parameter in die Beurteilung ein. Dazu gehören – je nach individueller Situation – Laborwerte und Biomarker, Sonografie, Endoskopie und histologische Befunde.
Unser Ziel ist eine möglichst tiefe und stabile Remission.