Patienteninformationen Wirbelsäulenzentrum

Viele Standardeingriffe in der Wirbelsäulenchirurgie sind mittlerweile über kleine Zugänge und mit wenig Blutverlust und kurzer OP-Zeit realisierbar. Patienten können dadurch viel früher mobilisiert werden und sind in den meisten Fällen, auch nach komplexen Operationen, in der Lage, das Krankenhaus nach sieben bis zehn Tagen wieder zu verlassen.

Doch nicht immer muss sofort operiert werden. Dies wird in der Sprechstunde der Wirbelsäulenchirurgie abgeklärt. Die meisten Rückenschmerzen sind über einen gewissen Zeitraum selbstlimitierend. In einigen Fällen kann der Therapieerfolg auch durch die Teilnahme an einer Rehabilitation unterstützt werden. Wir arbeiten deshalb eng mit Orthopäden und Reha-Einrichtungen in der Region zusammen.

Im Falle von Schwierigkeiten können wir kurzfristig nochmals überprüfen, ob eine Operation doch sinnvoll ist. Damit können Patienten sich mit ihren Beschwerden zeitnah in der Wirbelsäulensprechstunde vorstellen und müssen keine weiteren unnötigen Wartezeiten befürchten.


Informationen zu Operationen an der Wirbelsäule


Vorbereitung einer Operation an der Wirbelsäule

Eine geplante stationäre Behandlung wird in der Regel im Rahmen einer unserer Sprechstunden vereinbart.

Wichtig, bei einer geplanten Operation an der Wirbelsäule

  • Bei geplanter Operation erfolgt einige Tage vor dem OP-Termin die nochmalige ambulante Vorstellung zur OP-Vorbereitung in unserem Patientenaufnahmezentrum.
  • Wir werden mit Ihnen an diesem Tag die geplante Operation sowie die Narkose besprechen und noch notwendige Untersuchungen (Röntgen, EKG, Blutentnahme u.a.) durchführen.
  • Um Ihren Aufenthalt im Krankenhaus so kurz wie möglich zu gestalten, sollten Sie bei Vorerkrankungen zuvor Ihren behandelnden Arzt aufsuchen, um alle wichtigen Vorbefunde mitzubringen und Doppeluntersuchungen zu vermeiden.
  • Sie benötigen als Kassenpatient für die stationäre Aufnahme einen von Ihrem behandelnden Facharzt oder Hausarzt ausgefüllten roten Einweisungsschein.

Was ist bei Medikamenten zu beachten, wenn eine Operation geplant ist?

  • Sollten Ihnen Medikamente verordnet worden sein, die die Blutgerinnung beeinflussen oder die den Arzneistoff Metformin (zur Behandlung der Zuckerkrankheit) enthalten, müssen diese nach Absprache mit dem verordnenden Arzt drei bis sieben Tage vor einer geplanten Operation abgesetzt werden.
  • Dazu gehören zum Beispiel: Asasantin, Aspirin, ASS, Biocos, Diabesi, Diabetase, Falithrom, Glucobon, Glucophage, Godamed, Iscover, Marcumar, Marcuphen, Mediabet, Meglucon, Mescorit, Met 500, Metformin, Miniasal, Phenpro, Phenprocumon, Plavix, Siofur, Thiabet, Tyklid und andere.

Bringen Sie am Aufnahmetermin alle für die Behandlung notwendigen Dokumente und Vorbefunde mit

  • Personalausweis
  • Versicherungskarte, Angaben zur Zusatzversicherung
  • Einweisungsschein Ihres Arztes
  • Aktuelle Befunde: EKG, Laborwerte, Röntgenbefunde, Ultraschallbefunde etc.
  • Alle früheren Arztberichte, derer Sie habhaft werden können
  • Liste der von Ihnen in letzter Zeit eingenommenen Medikamente und ihre Dosierung (Mdikamentenplan)
  • Haben Sie einen Allergiepass, einen Blutgruppenausweis, einen Impfpass, einen Endoprothesenausweis oder einen Schrittmacherausweis. Bringen Sie alles mit, was Sie haben, evtl. auch in Kopie
  • Patientenverfügung (wenn Sie eine besitzen) für die Fälle, in denen Sie nicht selbst über das weitere Vorgehen entscheiden können

Vorstationärer Aufnahmetermin, bitte beachten!

Wenn es sicher ist, dass eine Operation ansteht und Sie einen Termin vereinbart haben, erfolgen die notwendigen Aufnahmeformalitäten und -untersuchungen in der Woche vor der Operation bei einem separaten vorstationären Termin in unserem Patientenaufnahmezentrum, wo auch die Sprechstunden stattfinden. Hierfür planen Sie sich bitte mindestens einen halben Tag Zeit ein. An diesem Termin findet die administrative Aufnahme, Sichtung der Medikamentenliste, Blutabnahme und -analyse, EKG, Röntgen, das Anästhesiegespräch, Facharztgespräch und die Information der Medizinischen Fachangestellten über den Tag Ihrer stationären Aufnahme statt. Bringen Sie sich am besten auch Lesestoff und etwas zu trinken und zu essen mit. Für den Aufnahmetermin müssen Sie in der Regel nicht nüchtern sein.

Sprechstunden Wirbelsäulenzentrum

Wirbelsäulen-Sprechstunde
nach Vereinbarung


Terminvereinbarung
Tel.: 0621-5501-2100 (Mo-Fr 08.00 bis 15.30 Uhr)
paz-hotline@no-spamst-marienkrankenhaus.de