Kernspintomographie

Die Kernspintomographie/Magnetresonanztomographie (MRT) macht die untersuchten Körperabschnitte schicht- oder blockweise durch Veränderungen eines Magnetfeldes sichtbar. 
 
In der MRT können wir einzelne Gewebe oft genauer unterscheiden und besser charakterisieren als im CT. Häufig untersuchen wir den Kopf oder Bauch, Gelenke oder die Wirbelsäule. Bei einigen Untersuchungen bekommen Sie ein spezielles Kontrastmittel, das sehr gut verträglich ist.

Durch eine MRT, bei dem keine Röntgenstrahlen verwendet werden, können häufig aufwändigere Untersuchungen vermieden werden. Eine Untersuchung der Gallen- und Bauchspeicheldrüsengänge oder eine Gefäßdarstellung (MR-Angiographie) erspart oft die ERCP oder Angiographie. Auch die Sellinkuntersuchung des Darms, die mit einer relativ hohen Strahlenbelastung verbunden war, ist inzwischen weitgehend durch die MR-Sellinkuntersuchung ersetzt.  Gelenk- und Knochenveränderungen, mögliche Erkrankungen des Gehirns und Tumoren können ausgeschlossen oder bestätigt und hinsichtlich ihrer Art und Ausbreitung analysiert werden.

Wissenswertes vor der Untersuchung

Das MRT ist ein röhrenförmiges Gerät, in dem ein starkes Magnetfeld besteht. Entsprechend dürfen mit wenigen Ausnahmen weder magnetische Materialien noch elektrische Geräte in das MRT gebracht werden, weil Metall angezogen wird und sich erhitzt, wodurch die Geräte Schaden nehmen können. Patienten mit einem Herzschrittmacher können daher leider keine MR-Untersuchung erhalten. 

Weil das Magnetfeld ständig verändert wird, klopft das Gerät während der Untersuchung - Sie erhalten von uns Kopfhörer oder Ohrenstöpsel, um den Lärm zu dämpfen. Um das Gewebe möglichst genau darzustellen, brauchen wir Zeit. Eine MRT-Untersuchung dauert in der Regel 20- 30 Minuten.

Sollten Sie unter Klaustrophobie leiden, können wir Ihnen ein Medikament zur Beruhigung geben - sagen Sie uns einfach vor der Untersuchung Bescheid.