OP-Simulationskurs Wirbelsäulenchirurgie

Fort- und Weiterbildung in moderne Operationsmethoden unter "echten" Bedingungen

Mitte Mai veranstaltete das Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie erneut seinen zweitägigen OP-Simulationskurs im Bereich der lumbalen und zervikalen, minimalinvasiven Wirbelsäulenchirurgie.

Der Kurs bot den Teilnehmenden die Möglichkeit, nach fachlicher Vorbereitung und eigenen Kurzvorträgen zu ausgewählten operativen Themen, wichtige Schritte zentraler wirbelsäulenchirurgischer Eingriffe an speziellen Simulationsmodellen praxisnah zu trainieren.

Die Modelle simulieren sogar den intraoperativen Blutverlust oder die Gefahr der Verletzung des Duralsacks mit Austritt von Hirnwasser.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf Verfahren wie der spinalen lumbalen und zervikalen Dekompression, der spinalen Endoskopie sowie der Beckenchirurgie.

Ein besonderes Highlight war die erstmalige Mitwirkung unseres neuen neurochirurgischen Kollegen Dr. med. Loay Shoubash. Durch intensive und sehr anschauliche Einführungen in die Pathologie und Operationstechniken der Halswirbelsäule sowie das endoskopische Operieren setzte er wertvolle fachliche Akzente.

Der Simulationskurs unterstreicht die große Bedeutung praxisorientierter Fort- und Weiterbildung in der modernen Chirurgie. Durch das Training an realitätsnahen Modellen können operative Abläufe strukturiert und ohne Angst eingeübt, theoretisches Wissen vertieft und der interdisziplinäre Austausch gestärkt werden.

Wir danken allen Beteiligten herzlich für ihr Engagement und freuen uns, dass dieses etablierte Fortbildungsformat auch in diesem Jahr wieder so erfolgreich umgesetzt werden konnte.

2 Männer im Dunkeln am OP-Tisch