Ludwigshafener Forum für Palliativmedizin und Krebserkrankungen 2017

Mittwoch 31. Mai 2017, 17.30 Uhr

In diesem Jahr findet das Ludwigshafener Forum für Palliativmedizin und Krebserkrankungen bereits zum elften Mal statt. In dieser Zeit hat sich ein positiver Austausch zwischen Betroffenen, Angehörigen und Medizinern entwickelt. Immer wieder werden neben innovativen medizinischen Entwicklungen in der Krebstherapie auch ungewöhnliche oder alternative Fragestellungen und Probleme aufgegriffen. Themenschwerpunkte am Mittwoch 31. Mai 2017 (17.30 Uhr) im ZAR - Zentrum für ambulante Rehabilitation am St. Marienkrankenhaus - sind die Ernährung von Krebspatienten, Innovationen in der Krebstherapie am Beispiel des multiplen Myelom und was Betroffene für ihre Gesundheit tun können, wenn die Krebstherapie abgeschlossen ist.

"Auch in diesem Jahr haben wir wieder spannende Themen ausgewählt, die für viele Krebspatienten und Ärzte von großer Bedeutung sind", erklärt der Organisator der Veranstaltung Prof. Dr. med. Jörg Hoffmann, Chefarzt der Medizinischen Klinik I des St. Marien- und St. Annastiftskrankenhauses. Die Ernährung von Krebspatienten ist ein häufiges Problem, denn Appetitlosigkeit und ein veränderter Geschmackssinn führen schnell zu Unterernährung, die wiederum zur Reduktion der körperlichen Leistungsfähigkeit führt. Dadurch kann auch die Chemotherapie schlechter vertragen werden. Dr. med. Antje Neubauer, Oberärztin im St. Marien- und St. Annastiftskrankenhaus erläutert Hintergründe und gibt Anregungen für eine ausreichende Kalorienaufnahme, inklusive Trinknahrung oder gegebenenfalls notwendiger künstlicher, intravenöser Ernährung. Der Onkologe Oberarzt Dr. med. Georg Bolz spricht zur Innovation in der Krebstherapie und beispielhaft zum multiplen Myelom, der dritthäufigsten hämatologischen Krebserkrankung, an der in Deutschland jährlich etwa 6.000 Menschen neu erkranken. Dank der rasanten medizinischen Entwicklung stehen heute zahlreiche neue Medikamente mit relativ guter Verträglichkeit zur Verfügung - alleine in den letzten zwei Jahren wurden sechs neue Präparate für die Behandlung des Myelom zugelassen. Der Direktor des Instituts zur wissenschaftlichen Evaluation naturheilkundlicher Verfahren an der Universität Köln Prof. Dr. med. Josef Beuth gibt Impulse, was Betroffene für ihre Gesundheit tun können, wenn die Krebstherapie abgeschlossen ist. Bei der Suche nach Angeboten, die eine erneute Erkrankung verhindern sollen, ist es in der riesigen Palette an Ratschlägen, Heilmitteln und Verfahren schwierig das Richtige zu finden. Der profilierte Krebs-Wissenschaftler mit umfangreicher Erfahrung in der Patientenberatung und Buchautor zeigt schonende und wirksame Wege mit der Diagnose Krebs umzugehen und unterstützt Betroffene und Angehörige auf ihrem Weg von der Diagnose, über die Therapie bis zur Nachsorge.

Die Veranstaltung ist kostenfrei und wendet sich an Betroffene, Angehörige, Interessierte und Fachleute. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Weitere Informationen unter www.st-marienkrankenhaus.de

Veranstaltungsinformationen
Ludwigshafener Forum für Palliativmedizin und Krebserkrankungen 2017
Mittwoch, 31. Mai 2017, 17.30 Uhr
Veranstaltungsort
ZAR - Zentrum für ambulante Rehabilitation am St. Marienkrankenhaus
Steiermarkstraße 14
Ludwigshafen-Gartenstadt