Arzt-Patienten-Seminar „Chronisch entzündliche Darmerkrankungen (CED)“

Veranstaltung am 21. September in Ludwigshafen

Das Bauchzentrum des St. Marien- und St. Annastiftskrankenhauses veranstaltet in Kooperation mit dem Landesverband der Deutschen Morbus Crohn/Colitis ulcerosa Vereinigung-DCCV e.V. Rheinland-Pfalz am Samstag, dem 21. September 2019 ab 9.30 Uhr, ein Arzt-Patienten-Seminar zum Thema Chronisch entzündliche Darmerkrankungen (CED). Die Veranstaltung findet im ZAR – Zentrum für ambulante Rehabilitation am St. Marienkrankenhaus, Steiermarkstraße 14, in Ludwigshafen-Gartenstadt statt. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten unter IM1@no-spamst-marienkrankenhaus.de oder akoehler@no-spamteam.dccv-online.de.

Informationen neue Medikamente, Therapie und Selbsthilfe bei CED

An diesem Samstag tauschen sich Betroffene, Fachleute und Interessierte über das Leben mit Morbus Crohn und Colitis ulcerosa aus. Die diesjährigen Themen sind Licht und Schatten neuer Medikamente in der CED-Therapie, Verbesserungen in der Crohn-Chirurgie, Proktologie und Selbsthilfe für Betroffene. Fachleute aus Ludwigshafen und darüber hinaus informieren und stehen in Diskussionsrunden für Rückfragen zur Verfügung.

Morbus Crohn und Colitis ulcerosa

Die nicht heilbaren chronischen Erkrankungen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa verlaufen in Schüben. Eine erste Diagnosestellung erfolgt häufig schon bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen. In Deutschland sind ungefähr 400.000 Menschen betroffen. Die durch diese Erkrankungen auftretenden Beschwerden machen sich oft nicht nur im Verdauungstrakt bemerkbar, sondern verursachen auch Begleiterkrankungen, vor allem an Haut, Gelenken, Augen oder Leber. Besonders Durchfall und Bauchkrämpfe führen zu starken Einschränkungen im Privat- und Berufsleben. Verschärfend kommt für die Betroffenen hinzu, dass sie mit niemandem über ihre Krankheit reden können, denn Probleme mit Körperausscheidungen sind für viele tabu.

Austausch Mediziner, Betroffene und Angehörige in Ludwigshafen

Im St. Marien- und St. Annastiftskrankenhaus besteht bereits seit vielen Jahren ein überregionaler Schwerpunkt für schwere Verläufe von Morbus Crohn und Colitis ulcerosa. Dabei arbeiten Gastroenterologen und Chirurgen eng zusammen. Das Arzt-Patienten-Seminar am 21. September dient dem gemeinsamen Austausch von Medizinern, Betroffenen und deren Angehörigen. Wichtiges Ziel ist auch, das Bewusstsein und das Wissen über Morbus Crohn und Colitis ulcerosa zu erweitern und mehr Aufmerksamkeit für die Krankheiten und die davon Betroffenen und ihre Probleme zu erreichen. Dabei sollen auch diejenigen angesprochen werden, die sich mit der Versorgung der Betroffenen beschäftigen, um die Situation zu verbessern.