Stationäre Schmerztherapie

Wie in der Tagesklinik bieten wir die Interdisziplinäre Multimodale Schmerztherapie auch in der vollstationären Versorgung an. Dies kommt besonders Patienten zu Gute, die durch schmerzbedingte Beeinträchtigungen oder zusätzliche Begleiterkrankungen zu stark eingeschränkt sind, um am tagesklinischen Therapieprogramm teilnehmen zu können.

Die stationäre Therapie wird nach interdisziplinärer Diagnostik individuell für jeden Patienten entsprechend seiner Schmerzerkrankung festgelegt. Dabei orientieren wir uns an den nationalen und europäischen Leitlinien der Fachgesellschaften.

Wir verfügen über das gesamte Spektrum der modernen Schmerztherapie

  • Medikamentöse Verfahren (Neueinstellungen, Dosisfindungen, Opiatein- oder umstellungen, Infusionstherapien, patientenkontrollierte Schmerzpumpen, Schmerzmittelentzug)
  • Physiotherapeutische Verfahren (Spezielle Schmerzphysiotherapie, Sensomotorisches Training, Manuelle Therapie, Funktionelles Training, Atemtherapie, Lymphdrainage, Massagen, Sandbad, Spiegeltherapie, Wärme- und Kältetherapien)
  • Psychologische Schmerztherapieverfahren, Biofeedback
  • Schmerzlindernde Pflegemaßnahmen (Lagerungstechniken, Wundpflege)
  • Therapeutische Regionalanästhesie (Nervenblockaden, Neuraltherapie, Triggerpunktbehandlung, intravenöse Regionalanästhesien)
  • Invasive Schmerztherapie (rückenmarksnahe Analgesieverfahren und „Schmerzkatheter“, Neurolysen des sympathischen Nervensystems)
  • Akupunktur
  • Nervenstimulationsverfahren

Schmerzpatienten im Wirbelsäulenzentrum und auf der Palliativstation werden von unserem Schmerzteam konsiliarisch mitversorgt.

Aufnahme stationäre Schmerztherapie

Für die Aufnahme zur stationären Schmerztherapie benötigen Sie eine Einweisung von Ihrem Hausarzt. Eine vorangehende Terminvereinbarung über unser Sekretariat ist zwingend erforderlich.

Sprechstunden

Sprechstunden nur nach Anmeldung über das Sekretariat
Tel.: 0621-5501-2305
Montag-Freitag: 9.30-11.30 und Montag, Dienstag, Donnerstag: 14.00-15.30 Uhr