Leitsätze

  1. Wir erkennen die Stärken der Kinder, der Jugendlichen und ihrer Familien sowie ihre Fähigkeiten zur Selbsthilfe.
  2. Wir unterstützen ihre Entwicklung, ihre schulische und berufliche Bildung sowie ihre Verselbständigung. Entwicklung vollzieht sich manchmal schrittweise und eher sanft, an anderen Stellen in Sprüngen und abrupter. Wir unterstützen Kinder, Jugendliche und ihre Eltern dabei, sich diesen Herausforderungen zu stellen, ihre Entwicklungsaufgaben zu meistern und daran gemeinsam zu reifen.
  3. Wir weisen auf Entwicklungs- oder Beziehungsstörungen hin, erkunden Spannungsquellen im Umfeld und stärken die Eltern bei der Betreuung und Erziehung ihrer Kinder.
  4. Wir behandeln Kinder und Jugendliche mit seelischen Krisen und psychischen Störungen, verhelfen den erkrankten Kindern und Jugendlichen wieder zu Selbständigkeit und unterstützen ihre Wiedereingliederung.
  5. Wir versorgen die Familien und ihre Kinder möglichst wohnortnah, d.h. in ihrem sozialen und familiären Umfeld, ambulant und bei Bedarf tagesklinisch bzw. stationär.
  6. Die Eltern sind nicht passive Zuschauer vor einer therapeutischen `Bühne`, sondern lernen aktiv erzieherisch Verantwortung zu übernehmen.
  7. Die Familien handeln in einer Gruppe; sie werden ressourcenorientiert nicht als Teil des Problems, sondern als Teil der Lösung angesehen.
  8. Wir fördern die gemeindenahe Zusammenarbeit zwischen der Familie und öffentlichen Hilfen (Ärzten, Schule, Erziehungsberatung, Jugendhilfe etc.) und beteiligen uns verantwortlich an der regionalen Versorgungsplanung und Weiterbildung.
  9. Wir arbeiten innerhalb und außerhalb der Abteilung vernetzt, d.h. nicht als Solisten sondern als Teamspieler.