Stationäre Behandlung

Das St. Marien- und St. Annastiftskrankenhaus hat im Auftrag des Landes Rheinland-Pfalz eine stationäre Kinder- und Jugendpsychiatrie mit 20 Betten eröffnet, um bei Bedarf auch akut erkrankte Kinder und Jugendliche zum Beispiel mit Essstörungen, unter beschützenden Rahmenbedingungen zu behandeln. Dies ist eine wichtige Verbesserung für Kinder, Jugendliche und Familien in der Region. Hintergrund ist der Anspruch der wohnortnahen Versorgung. 

Ab dem 1.07.2013 haben wir den kinder- und jugendpsychiatrischen Pflichtversorgungsauftrag des Landes Rheinland-Pfalz für die Stadt Ludwigshafen, die Stadt Frankenthal sowie den Norden und die Mitte des Rhein-Pfalz-Kreises, d.h. für die Verbandsgemeinden Bobenheim-Roxheim, Kleinniedesheim, Grossniedesheim, Beindersheim, Heuchelheim, Heßheim, Lambsheim, Rödersheim-Gronau, Hochdorf-Assenheim, Maxdorf, Birkenheide, Fußgönheim, Dannstadt-Schauernheim, Mutterstadt, Altrip, Limburgerhof und Neuhofen übernommen.

Dadurch entfallen für die betroffenen Familien die zusätzlich belastenden langen Fahrzeiten, denn Besuche und kooperative Elternarbeit sind wichtige Voraussetzungen für den Behandlungserfolg. In der neuen stationären Kinder- und Jugendpsychiatrie übernachten die Kinder- und Jugendlichen auf Station und erhalten nach Möglichkeit Krankenhausunterricht. Ein fallverantwortlicher Therapeut (Arzt oder Psychologe) und eine Bezugsperson aus dem Pflege- und Erziehungsdienst betreuen den Jugendlichen und seine Familie  während der Behandlung. Gearbeitet wird schulenübergreifend psychotherapeutisch mit Schwerpunkten in der Verhaltens- und systemischen Familientherapie. Übergeordnetes Behandlungsziel ist die Förderung der größtmöglichen Handlungskompetenz des Kindes.