Ergotherapie

ERGOtherapie leitet sich von dem griechischen Wort ergon ab und bedeutet: handeln, sich anregen lassen, zurechtkommen im Alltag.

Ziele sind in der Ergotherapie stets individuell vereinbart. Sie können unter vielen anderen die Förderung altersgemäßer Selbständigkeit, die Förderung von Wahrnehmung, Äußerung und Umgang mit Emotionen und Bedürfnissen, eine Verbesserung der Impulsregulation, gezielte Förderung sensorischer Wahrnehmungsqualitäten, Verbesserung von Problemlösestrategien und kognitiver Flexibilität, sowie die Stärkung des Selbstbildes sein.

Zum Einsatz kommen verschiedene Medien, wie Holz, Ton, Speckstein und Seide, sowie Farben und weitere gestalterische Elemente, mit denen kreativ und handwerklich gearbeitet werden kann. Die Medien dienen hierbei als Material und Ausdrucksmittel. So werden Erfolgserlebnisse gesammelt und Selbstsicherheit gefunden.

Je nach Behandlungsziel finden die Einheiten im Einzelkontakt statt, in Paar- oder Kleingruppenarbeit. Somit können auch die sozialen Kompetenzen der Kinder und Jugendlichen gefördert werden.

Die Ergotherapie ist eine aktive Behandlungsmaßnahme, bei der Patienten zur Verbesserung der Eigenwahrnehmung unter Anleitung üben - frei nach dem Motto: „Hilf`mir, es selbst zu tun!“. Durch die therapeutische Arbeit gelingen die Reflexion der Therapieinhalte und der Übertrag des Gelernten in den Alltag.

In der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie wird die Ergotherapie sowohl im tagesklinischen und vollstationären Setting als auch ambulant eingesetzt.