Diabetologie / Diabeteszentrum für Kinder und Jugendliche

In der einzigen Kinderklinik in Südwestdeutschland, welche die Deutsche Diabetesgesellschaft mit der höchsten Qualitätsstufe (Diabetologikum DDG) ausgezeichnet hat, werden Kinder mit Diabetes mellitus und ihre Eltern individuell betreut. Im Qualitätsvergleich zwischen fast 300 Kinderzentren in Deutschland und Österreich hat die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des St. Marien- und St. Annastiftskrankenhaus in den letzten Jahren immer einen Spitzenplatz unter den besten Zentren erreicht. Entsprechend ist die Einrichtung durch Diabetes-Kids Deutschland ebenfalls besonders ausgezeichnet worden.

Diabetes mellitus ist eine immer häufiger auftretende Erkrankung, die in verschiedenen Formen auftritt – bei Kindern und Jugendlichen vornehmlich als Diabetes Typ 1, der stets einer Insulintherapie bedarf und als Diabetes Typ 2, dem so genannten Altersdiabetes. Im St. Annastiftskrankenhaus werden diese sowie alle weiteren Formen des Diabetes mellitus in unserem Kinderdiabeteszentrum behandelt.

Wir wenden modernste Behandlungsstrategien an bis hin zur Verwendung der neuesten Insulinpumpen, der kontinuierlichen Glukosesensormessung und der sensorunterstützten Pumpentherapie. Alle Patienten werden in der Diabetes-Sprechstunde persönlich durch den Kinderdiabetologen und Chefarzt Priv.-Doz. Dr. med. Ulrich Merz betreut. Intensive Schulungen des Patienten und seiner Eltern über das Krankheitsbild Diabetes und fundierte Ernährungsberatung gehören selbstverständlich zu unserem Angebot dazu. In Zusammenarbeit mit dem Schulungsnetzwerk "Insu und Lini" bieten wir regelmäßig altersgerechte und strukturierte Diabetesschulungen an.

Bei der Betreuung unserer Diabetiker handeln wir nach einem ganzheitlichen Konzept in enger Kooperation von Ärzten, speziell geschulten Diabetesschwestern, Diabetesberaterinnen und einer Psychologin mit Anerkennung als Fachpsychologin Diabetes DDG. Wir wollen Mut machen und haben ein offenes Ohr für die Sorgen unserer Patienten. Um den Informationsaustausch unter den betroffenen Familien zu fördern, arbeiten wir eng mit der regionalen Selbsthilfegruppe „Diakids4family“ zusammen.