Stomatherapie / Wundmanagement

Hilfe und Beratung

Im Falle eines künstlichen Darmausgangs stehen Betroffene und Angehörige vor einer Fülle von Fragen. Unsere Ansprechpartnerin, die sie in der Regel vormittags im St. Marienkrankenhaus über den Empfang oder Ihre Station erreichen können, bietet Ihnen Anleitung zum Umgang mit dem künstlichen Darmausgang, inklusive einer angepassten Ernährungsberatung. Zusätzlich berät sie unsere Patientinnen und Patienten bei chronischen Wunden.

Stomatherapie

Im Bereich Stomatherapie betreut sie Patinten die aufgrund ihrer Erkrankung einen künstlichen Darmausgang erhalten. Präoperativ wird der Patient über die jeweilige Anlage des Stomas informiert und die Lokalisation festgelegt. Postoperativ wird der Patient und die Angehörigen über die selbständige Versorgung des Stomas informiert und bis zur Entlassung von ihr angeleitet.

Die Tätigkeit beinhaltet die Ernährungsberatung sowie die Überleitung mittels HomeCare in die häusliche Pflege oder andere externe Einrichtungen. Sie ist ebenfalls eingebunden in die Arbeit des Darmkrebszentrums unter Chefarzt Prof. Dr. Jörg Hoffmann.

Wundmanagement
 
Die Tätigkeit des Wundmanagements beinhaltet die fotodokumentatorische Verlaufsdarstellung von chronifizierten Wunden aller Art und Entstehung, sowie die Festlegung eines Behandlungsplans unter Einbeziehen der Pflegekräfte der Stationen.

Alle betroffenen Patienten werden nach neuesten Erkenntnissen sowie dem Expertenstandard „Pflege von Menschen mir chronischen Wunden“ behandelt. Es findet auch hier eine Überleitung an den häuslichen Bereich sowie andere Pflegeeinrichtungen statt.

Qualifikation

  • Examinierte Krankenschwester
  • Zusatzfortbildungen für den Bereich Stomatherapie
  • Zertifizierte Pflegefachkraft für Wundmanagement