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News St. Marienkrankenhaus, Neuigkeiten
30.05.2017

Lachen hilft – aber nicht bei Inkontinenz

Beratung und Information sind für die Betroffenen wichtig

Informationsveranstaltung zu Harn- und Stuhlinkontinenz im Rahmen der Weltkontinenzwoche 2017 im St. Marienkrankenhaus am 19. Juni

Es ist eine Volkskrankheit, die Betroffene aber sicher nicht mit einem Lachen abtun. Dennoch scheuen sie sich, mit einem Arzt über ihre Probleme zu sprechen. Während der internationalen World Continence Week vom 19. bis 25. Juni 2017 dreht sich deshalb alles um das Thema Inkontinenz. Hier wird auf das wichtige gesellschaftliche Thema aufmerksam gemacht und informiert, weil Millionen Betroffene sich immer noch irgendwie mit der Krankheit abfinden.

Am Montag, den 19. Juni, 17 Uhr findet im Rahmen der Weltkontinenzwoche 2017 auch eine Informationsveranstaltung zu Harn- und Stuhlinkontinenz im St. Marienkrankenhaus Ludwigshafen statt. Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht notwendig. "Die Behandlung der weiblichen und männlichen Harn- und Stuhlinkontinenz hat in den letzten zwei Jahren große Fortschritte durch die Weiter- und Neuentwicklung der Therapieverfahren gemacht. Die Gynäkologische Klinik des St. Marien- und St. Annastiftskrankenhaus Ludwigshafen bietet als interdisziplinäres Beckenbodenzentrum der Region Pfalz all diese Neuerungen, wie zum Beispiel die sakrale Nervenstimulation, an. Davor ist aber eine ausführliche Information und Beratung notwendig.

"Um die neuen, innovativen Therapieverfahren in der Behandlung der Inkontinenz den Betroffenen, Angehörigen und Interessierten zu zeigen, nehmen wir an der world continence week 2017 mit einer Patienteninformationsveranstaltung zum Thema Behandlung der weiblichen und männlichen Harn- und Stuhlinkontinenz in Kooperation mit einer großen urologischen Gemeinschaftspraxis in Mannheim teil", erklärt Dr. med. Florian Lenz, Chefarzt der Gynäkologischen Klinik. Anhand von Kurzvorträgen und Anschauungsmodellen zum Anfassen werden Vorteile einer frühzeitigen Behandlung dieser Beschwerden erklärt.

Betroffen sind Junge wie Alte, Männer wie Frauen. Mit geschätzt mehr als neun Millionen Patienten zählt Inkontinenz schon längst zu den Volkskrankheiten, nur reden möchten die Betroffenen darüber am liebsten gar nicht - nicht mal mit ihrem Arzt. Mehr als 60 Prozent der Betroffenen scheuen nach Schätzung der Deutschen Kontinenz Gesellschaft den Arztbesuch. Dabei ist Inkontinenz in den meisten Fällen linderbar und oft sogar heilbar. Abfinden muss sich mit dem Problem heute niemand mehr. Voraussetzung dafür: die Betroffenen müssen sich einem Arzt anvertrauen und offen über das Problem sprechen. Die Veranstaltungen im Rahmen der Weltkontinenzwoche sind die ideale Gelegenheit, mit Ärzten ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen und Hilfe zu finden.

geändert am 17. August 2017